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Im Fernsehen wird immer alles manipuliert. Das ist seit Jahren so. Auch heute beim Finale von Supertalent.
Bohlen erwähnt es so oft wie möglich wie arm Kandidat X nicht ist und welch Wunder, dieser Kandidat gewinnt.


Nicht das er schlecht gewesen ist. Nicht das er schlechter war als die anderen neun.
Nein, er hatte nur ein wirklich schlimmes Erlebnis in seinem Leben (Unfall, Koma, Frau weg, Arbeitslos, ..)
und Bohlen und Co hatten Mitleid mit ihm. So auch Millionen Fernsehzuschauer die ihn dann schlussendlich zum Sieger machten.

Natürlich hat er es verdient. Genauso wie die meisten anderen der Finalisten. Mir kamen auch die Tränen wenn er zum Spielen begann, trotzdem finde ich es nicht fair so Stimmung aufzubauen. Das ist den anderen neun, die vielleicht auch tragische Sachen erlebt haben, aber eben nicht damit prahlen.

Aprobo: Warum muss man in einer Talentshow überhaupt erzählen was man für Schicksale hinter sich hat?
Was ist mit den Millionen anderer Deutschen, Österreicher und Schweizer die auch Schicksale haben, aber die halt nicht im Fernsehen sind und keine 100.000? mit nach Hause nehmen können?

Anyway: Es wird sich nie ändern und die Zuschauer müssen sich damit abfinden.

Schade nur um Leute wie Marcel (der verdammt viel Talent hat) und Kelvin (der eine beeindruckende Show ablieferte).

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One Comment

  1. Bohlen repräsentiert jene Milieus geistiger Ödnis, in denen es tatsächlich nicht als deplaziert empfunden wird, an einem seinesgleichen suchenden Ausnahmeartisten wie Christoph Haese weniger seine atemberaubenden Choreographien am Trapez, sondern dessen Suspensorium einer eingehenderen Betrachtung für würdig zu erachten. Und genau diese Milieus haben auch schon Medlock und TG zu ?Superstars? gemacht. RTL ist Deutschlands Prolo-Sender und Bohlen ist seine ideale Galionsfigur!