kurios.at Blog

… stay tuned to the kurios.at Imperium

Einen unfassbaren Dummen Einfall hatte eine weibliche ÖVP Politikerin.

Sie möchte alle “verlorenen” Stimmen von Nichtwählern nach der Wahl der Stimmenstärksten Partei  zuschreiben. Klar das sowas von der ÖVP kommt – die haben ja die grösste Angst zu verlieren.


Hier noch der Originalbericht (copyright ORF Online)

Eine Stimme für Nichtwähler
Der Nationalratswahlkampf hat begonnen – und Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) lässt mit neuen Wahlrechtsideen aufhorchen: Sie will den Nichtwählern eine Stimme geben.

Edlinger-Ploder glaubt, ein Mittel gegen sinkende Wahlbeteiligung gefunden zu haben: In einem Interview mit der Kronen Zeitung spricht die Landesrätin von einem minderheitenfreundlichen Mehrheitswahlrecht mit einer Nichtwähler-Prämie.

Demnach erhält die stimmenstärkste Partei die Stimmen aller Nichtwähler quasi als Prämie. Auf dieser Basis würden dann die Mandate nach dem bisherigen Wahlsystem proportional verteilt, so Edlinger-Ploder.

Motivation, wieder wählen zu gehen
Zudem wären die Stimmen der Nichtwähler nicht verloren, sondern würden einen mehrheitsbildenden Effekt dienen; umgekehrt wäre dies auch eine Motivation, wieder wählen zu gehen, so die Landesrätin.

Dass das auch das Ende des Proporzes wäre, ist Edlinger-Ploder bewusst – ebenso, dass dieser Vorschlag auch – und vor allem – parteiintern viele Diskussionen auslösen wird.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

No TweetBacks yet. (Be the first to Tweet this post)

No Comments :(

Comments are closed.